Samstag, 10. September 2016

Erste Eindrücke in der Studentenstadt Huye/ Butare



Die Stadt wurde erst vor kurzem von Butare auf Huye umbenannt und bis jetzt sagen die meisten Leute auch noch Butare. Ich habe mir mittlerweile auch Butare angewöhnt, dass fühlt sich irgendwie richtiger an wenn ich mit Leuten rede.
Butare macht einen unheimlich coolen Eindruck! Die Stadt ist nicht besonders groß, sodass man überall zu Fuß hinkommt. Es ist nicht so heiß, es ist sehr ruhig, weil sie nur ca. 100.000 Einwohner hat und der Verkehr ist meistens recht klein (außer zur Berufsverkehr Zeit) und es gibt viele tolle Restaurants und Cafés die günstig sind und leckere Sachen anbieten. Es gibt einen Chinesen bei dem gebratenen Reis und Nudeln bekommt. Viele lokale Restaurants bieten Buffet Essen an mit Reis, Nudeln, Kartoffeln, gekochte Zucchini, gekochte Bananen, Kraut, Bohnen, Fleisch und manchmal Sachen die ich noch nie gesehen habe. Es gibt außerdem ein super Café, dass bei weißen sehr beliebt ist. Hier gibt es tollen Tee, Kaffee sowie Hamburger mit Pommes, Pizza und ein super Croissant mit Tomaten, Käse, Avocado und Pommes.




Nach meinen Erfahrungen in Indien hätte ich nicht gedacht, dass das Essen hier so westlich und lecker ist. Für große Portionen mit Getränk zahle ich hier zwischen 2,50 – 3,50€.
Ansonsten gibt es hier mindestens einen kleinen Supermarkt bei dem man auch Konfitüre, Nutella und Kellogs kaufen kann, viele kleine Bäcker, Banken, Handy Läden, Hotels und Bars. Neben den Geschäften gibt es auch einen Markt bei dem man alles findet was man braucht. Beim Markt gibt es eine Obst und Gemüse Abteilung, bei der man Ananas, Bananen, Wassermelone, Maracuja und vieles mehr recht günstig kaufen kann. Ach und es gibt sogar zwei Schwimmbecken bei denen man Schwimmen kann und was zu Essen und Trinken bestellen kann.   




Aber ich vermisse leider 3 Dinge hier:
1. Ein Kino
2. Ein Buchladen mit englischen Büchern
3. Ein Fitnessstudio
Dafür scheint die Stadt dann doch zu klein zu sein. Aber ich weiß jetzt was ich mache, wenn ich mal in Kigali bin :). Ich habe hier einen Fußballverein gefunden, bei dem ich mich vielleicht anmelden kann. Oder ich gehe öfter schwimmen zum Sport machen. Man hat mir gesagt, dass die Leute hier vor allem sehr früh am Morgen so gegen 5 Uhr Joggen gehen… Mal gucken ob ich darauf Lust habe.
Die Infrastruktur hier ist so, dass die Hauptstraßen ziemlich gut asphaltiert sind! Die Hauptstraßen Ruandas sind klar besser als die Indiens. Dafür sind kleinere Straßen meistens reine Schotterstraßen und in Indien sind die meisten Nebenstraßen zwar beschädigt, aber sie sind trotzdem asphaltiert. Ich denke das die Straßen Ruandas besser sind als die Indischen und schlechter als die russischen, auch wenn es in Russland hin und wieder ein paar „Straßen“ gibt, die man eigentlich „Sandkasten“ nennen müsste. Aber es ist wie gesagt sehr ruhig, sauber, schön und es gibt fast alles. Deshalb bin ich sehr glücklich in Butare zu sein.







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