Dienstag, 21. Februar 2017

Die Letzte Woche in Huye und Rwanda



Die letzte Woche in Ruanda war echt noch einmal sehr witzig :). Ich musste mich von allen Verabschieden, noch einen Baum fällen und irgendwie ein Dokument mit meinen Leistungen auftreiben. Für meine Leistungen habe ich also den Geographie Institutsleiter gefragt, was ich machen soll und er hat mich nach Kigali zur Registratur geschickt. Ich bin also am Montag schön brav um 5:30 Uhr aufgestanden und habe schön früh den Bus nach Kigali genommen, damit ich da auch schön früh ankomme, weil Beamte am Morgen in der Regel besser gelaunt sind und weil gerade in Ruanda Beamte auch gerne Mal am Nachmittag auf „Meetings“ sind. Ich komme also wie geplant schön um 10 Uhr an der Registratur an und die Registratur so: „ Ja ne also das macht der Institutsleiter für dich.“ :D. Dann rufe ich aus Kigali den Institutsleiter an und er so: „Oh! Ja dann komm zurück.“ Ich bin also völlig umsonst am Montag nach Kigali gefahren, aber was solls. Dafür bin ich noch in Kigali spazieren gegangen und habe noch einige interessante Dinge gesehen. 






Am Dienstag bin ich dann zum Institutsleiter gegangen und er hat mir ein Dokument gegeben mit dem ich am Donnerstag wieder nach Kigali musste, also bin ich Donnerstag morgens wieder nach Kigali gefahren, nur das ich da noch deutlich müder war, weil ich am Abend vorher mit Didace gesehen habe wie die Bayern Arsenal mit 5:1 vom Platz gefegt haben. Diesmal ging in Kigali alles gut, sodass ich mein Dokument endlich bekommen habe und schon am Nachmittag zurück in Huye war. Am Donnerstagnachmittag hat mich mein Deutscher Kumpel und Medizinstudent Oliver mal zur Chirugie mitgenommen und wir haben zwei kleine OP’s gesehen. Bei der Ersten ging es darum, dass ein 6 Tage altes Baby Verdauungsprobleme hatte und es deshalb kurz vorm Verhungern war, der Arzt konnte das Kind aber retten. Die OP soll auch zu den leichteren gehörn, sieht als Laie aber schon sehr beeindruckend aus. Ich habe auch noch nie ein so kleines und mageres Kind gesehen. Bei der zweiten OP hatte eine Frau ein gebrochenes Bein. Die waren zwei Leute zu wenig bei der OP und haben dann Oliver und Joke, noch eine Freundin von mir, gebeten einzuspringen!! Oh man oh man ich dachte mir nur, „Nein ich werde nicht irgendwie Helfen und Scheiße bauen!!!“ aber Oliver hatte alles unter Kontrolle und ich musste nichts machen. Am Abend gab es dann ein Verabschiedungsessen und noch einmal Karaoke. Ich merke gerade, dass wir komplett vergessen haben noch ein Foto zu schießen.... Ups, naja was solls. 



Ich bin also am Donnerstag wieder ordentlich spät nach Hause gekommen und dann ging es am Freitag, meinem letzten ganzen Tag in Ruanda, zum Wald um noch einen letzten Baum für die Bachelorarbeit zu fällen. Einen schönen Cedrella. Das ging sehr sehr gut, einfach und es gab keine Probleme. Nur ein Problemchen gab es schon, uns hat tatsächlich 10min vor Schluss noch ein einstündiger Regenschauer die Messung der Grobäste versaut. So ein Mist, aber naja das ist dann jetzt leider halt so. Am Freitagabend haben wir dann noch einmal bei Freunden ordentlich getanzt und Bier getrunken waren noch im Nachtklub. Samstag habe ich noch die Proben vom Cedrela ausgemessen und habe mir vor der Reise noch einen fetten Teller Spagetthi Bolognese gegönnt und einen großen Smoothie und mich von meinem Kumpel Deo verabschiedet. Tja danach ging es auch schon wieder nach Deutschland. In Kigali hatte ich noch lust auf eine letzte lustige Aktion :D. Ich habe mich von einem Moto fahrer zum Airport fahren lassen. Das war total unbequem und er hat mich dann am Flughafen total abgezockt, aber es war trotzdem irgendwie lustig so zum Abschluss. Tja und dann ging es auch schon wieder endgültig zurück :).


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